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Bei entzündlichen Darmerkrankungen

Morbus Crohn ist eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung mit unbekannter Ursache. Sie tritt familiär gehäuft auf und kommt in westlichen Industrieländern häufiger vor als in Entwicklungsländern. Üblicherweise beginnt diese Krankheit in der späten Kindheit oder im frühen Erwachsenenalter.(1)

Morbus Crohn tritt segmental in allen Abschnitten des Verdauungstraktes auf. Am häufigsten sind der untere Teil des Dünndarms und der erste Teil des Dickdarms betroffen. Die Entzündung befällt alle Wandschichten und führt zu unangenehmen und schmerzhaften Symptomen im Magen-Darm-Trakt.(1)

Oft verläuft die Erkrankung chronisch mit immer wiederkehrenden Schüben der entzündlichen Aktivität. Morbus Crohn wird in der Regel mit entzündungshemmenden und immunsuppressiven Medikamenten behandelt. Bei einem Teil der Patienten kann die Krankheitsaktivität vorübergehend mittels spezieller Trink- und Sondennahrung unterdrückt werden. Komplikationen der Erkrankung müssen je nach Verlauf chirurgischoperativ behandelt werden.(1)

Modulen® IBD

Modulen® IBD (Inflammatory Bowel Disease) ist eine stoffwechseladaptierte Trink- und Sondennahrung, reich an TGF-β2

  • TGF-β2 (Transforming Growth Factor-β2): Wachstumsfaktor mit antiinflammatorischer Wirkung, der in geringen Mengen natürlicherweise in der Milch enthalten ist.
  • isokalorisch: 1 kcal / ml; 14 kcal% Protein
  • mit leicht verdaulichen MCT-Fetten (26%)
  • vollständiges Vitamin- und Mineralstoffprofil
  • nahrungsfaser-, gluten- und purinfrei, praktisch lactosefrei
  • angenehm neutraler Geschmack
  • einfache Zubereitung
  • für Personen ab 5 Jahren geeignet

Eine Ernährungstherapie mit Modulen® IBD beeinflusst den Krankheitsverlauf bei Morbus Crohn positiv:

  • Abnahme der Entzündung
  • Verbesserung des Ernährungszustandes
    Erste Effekte sind bereits nach 1 Woche bemerkbar, die optimale Wirkung wird nach 6- bis 8-wöchiger Ernährungstherapie erzielt.

1) Ballmer PE, Bauerfeind P, Braegger C et al. Ernährungsempfehlungen bei Magen-Darm-Beschwerden. GastroMed Suisse Ettingen, 2001, Merkblatt 13)